Erotische Massagen

Am besten geeignet für eine erotische Erotik Massage ist natürlich eine richtige Massageliege. Aber wer hat sowas schon zu Hause stehen? Aber Bernd hat ein schönes hohes Bett. Ein stabiler Esstisch (sowieso mein Favorit) würde es sicher auch tun, gepolstert mit ein paar dicken Decken. Ich beschreibe nun einfach mal das, was ich da gelernt habe:

Begonnen haben wir damit, dass Bernd versucht hat, mich so richtig zu entspannen (was ja bei den ersten paar “Nummern” gar nicht einfach ist…) Wir haben uns ganz tief in die Augen gesehen, er hat mir nette Koseworte und Komplimente ins Ohr gesäuselt und mir Hände und Gesicht gestreichelt. Wie lange wir das gemacht haben, kann ich nicht mehr sagen, aber irgendwann war ich echt soweit, dass ich fast hätte eindösen können. Dann habe ich mich, nackt natürlich, auf den Bauch gelegt, und er hat begonnen, erst sanft meinen Rücken, meinen Po, meine Beine und meine Füße zu streicheln.

Beim nächsten “Gang” hat er hier und da mal leicht zugegriffen oder mit den Fingerspitzen nach Verspannungen getastet. Mit der Zeit wurden die Massagebewegungen kraftvoller, er hat dabei nicht nur mit der puren Kraft der Arme gearbeitet, sondern sein Körpergewicht hineingelegt. Wichtig ist, dass die Hände sich möglichst nie ganz vom Körper des Massierten lösen, der Körperkontakt immer erhalten bleibt. Ich zum Beispiel genieße eine ausgiebige Fußmassage auch ganz besonders, aber das ist bestimmt nicht jedermanns Sache.

Und irgendwann kommt man dann auch zu dem doch irgendwie mit Spannung erwarteten Punkt: Man dreht sich auf den Rücken. Wieder ein sanftes Streicheln beginnend vom Hals bis hinab zu den Füßen, dann hat er sich etwas intensiver meinen Brüsten gewidmet, meinen Bauch gestreichelt, leicht meine Scham gestreift, um dann die Vorderseite meiner Beine zu massieren. Dabei hat Bernd mir die meiste Zeit tief in die Augen gesehen, seine Hände wanderten dann zu den empfindlichen Innenseiten meiner Schenkel, berührten leicht meine äußeren Schamlippen, bevor er sich dann wieder (offensichtlich nicht mehr völlig unberührt, ich habe ja Augen im Kopf) wieder Brust, Bauch und Beinen widmete. Dabei berührte er immer wieder fast wie zufällig meinen Venushügel oder die Innenseiten meiner Schenkel.

Tja, und dann konnte ich einfach nicht mehr, ich habe ihn einfach zu mir hingezogen…der Rest dieses Abends würde dann in die Kategorie “Wie viele Stellungen schaffen wir in einer Nacht?” gehören.

Da mich dieses langsame, sehr zärtliche und intime Hochschaukeln der Lust echt angemacht hat, habe ich mich auf die Suche begeben und ein paar Variationen der erotischen Massage ausfindig machen können, die allerdings nicht alle so harmlos sind wie die eben beschriebene.

Natürlich geht es vorwiegend darum, die sexuell bedeutsamen Körperteile zu stimulieren, sonst wäre es ja keine erotische Massage.

NOCH mehr Erotik?? Wenn man einen Mann massiert, sollte man vor allem darauf bedacht sein, ihn nicht in einem Rutsch zur Ejakulation zu bringen, sondern durch langsames Massieren des Penis, der Hoden und der umliegenden Gegend die sexuelle Spannung langsam aufzubauen, zu halten und dann kurz vor der Ejakulation wieder abzubauen. Kennt man den Partner nicht so gut, wird es schwierig sein, den Punkt genau abzupassen. Dann solltest Du einfach ein Zeichen vereinbaren, z.B. das

Heben der rechten Hand oder ein bestimmtes Wort, mit dem er Dir klarmacht, dass es ihm gleich kommen wird, wenn Du so weitermachst. Durch dieses immer wieder bis kurz vor den Höhepunkt bringen sollen manche Männer sogar lernen können, multiple Orgasmen ohne Ejakulation zu bekommen. (Ich kenne übrigens keinen solchen Fall, aber vielleicht wird das ja noch!). Natürlich kann eine Ejakulation auch sehr entspannend sein, und diese wird wohl auch das Ziel der meisten erotischen Massagen sein. Allerdings kann es Dir natürlich auch passieren, dass er, hübsch befriedigt, dazu neigt, sich nicht mehr mit der nötigen Intensivität der Massage seiner Partnerin zu widmen. Anregend kann es auch sein, sich während der Massage gemeinsam eine erotische Geschichte auszudenken und sich in allen Einzelheiten auszuschmücken.

Eine Variante ist natürlich auch die Massage des nicht erigierten Gliedes und manche Handgriffe soll der Mann in dieser Form sogar intensiver erleben können. Obwohl ich mir denke, dass DAS gar nicht so einfach ist, wenn “frau” an ihm rummacht. (Ist dann wohl eher was für Paare, wo eh’ die Luft raus ist….hi,hi,hi!).

Es gibt viele verschiedene Massagegriffe, um den Penis den Mannes zu stimulieren. Die meisten Männer macht wohl etwas festeres, beständiges Massieren noch am meisten an. Es gibt allerdings auch noch einige andere nette Varianten. Beim sogenannten “heilenden Massagestreich” nimmt sie die Hoden in die eine Hand und streicht mit der Handfläche der anderen Hand immer wieder von oben nach unten über den Penis, der auf dem Bauch des Mannes liegt.

Bei der Amboßmethode legt sich die eine Hand um den Penis und fährt hinab bis zum “Anschlag”. Während die erste Hand vom Penis abläßt, legt sie gleichzeitig die andere wieder an die Spitze des Penis und lässt sie ebenfalls hinab bis zum Ansatz gleiten. Und wenn diese Hand wieder loslässt, beginnt die andere wieder oben. Dies kommt am besten mit wechselnden Geschwindigkeiten rüber, so daß er immer wieder von der neuen Bewegung überrascht ist.
Beim Bergsteigen legt sie zunächst die Hand sanft um den Penis und streichelt ihn zärtlich für etwa 10 Sekunden. Dann macht sie einen schnellen Streich auf und ab (sprich: eine Wichsbewegung ) Dann wiederholt sie das leichte Streicheln und Massieren erneut für etwa 10 Sekunden, um dann den Penis zweimal hart auf und ab zu massieren. So weitermachen, immer ein zärtliches Ausharren von 10 Sekunden dazwischen, dann drei Bewegungen auf und ab, 4, 5… Bis hin zur Ejakulation.

Frauen mögen es im Gegensatz zu Männern sanfter mit mehr Körperkontakt, sie wollen die Wärme und Nähe des Partners spüren. Die meisten Frauen können auf unterschiedliche Weise zum Orgasmus kommen. Einmal durch die G-Punkt-Stimulation oder durch die Stimulation der Klitoris. Der klitorale Orgasmus wird oft als “geiler”, der G-Punkt-Orgasmus als intensiver, mehr von innen heraus, beschrieben. Die weibliche Erregungskurve geht langsamer hoch, die Erregung hält sich dann aber länger und bleibt länger intensiv. Viele Frauen sind in der Lage, multiple Orgasmen zu erleben, insbesondere wenn sie direkt nach dem Orgasmus weiter stimuliert werden.

Während es beim Mann nach einer Ejakulation ja meist etwas länger dauert, bis sich die gewünschte “Spannung” wieder aufbaut, sind Frauen in der Lage, mehrere Orgasmen hintereinander zu erleben, ohne dass sie einen wesentlichen Abfall ihrer Erregungskurve durchmachen.

Frauen bevorzugen je nach Stimmung die verschiedenen Arten der Stimulation. Am besten ist es, erst einmal die gesamte Vagina und den Schamhügel sanft zu massieren, und erst dann die Klitoris und zum Schluß den G-Punkt. “Mann” sollte sich allerdings immer der Tatsache bewußt sein, dass Frauen clitorale oder G-Punkt-Stimulation erst dann so richtig aufregend finden, wenn ihre Erregungskurve schon auf ein gewisses Niveau angestiegen ist. Frauen genießen es auch, wenn während der Stimulation der Clitoris gleichzeitig andere Körperteile wie die Brustwarzen oder auch nur der Bauch gestreichelt und massiert werden.

Bei der clitoralen Stimulation sollte er versuchen, herauszufinden, an welcher Stelle ihr die Massage am besten gefällt. Ein guter Anfang ist es auf jeden Fall, ihr mit dem gut befeuchteten Finger rund um die die Clitoris zu fahren und die Clitoris dabei hin und wieder sanft zu streifen. Manche Frauen empfinden einen clitoralen Orgasmus als wesentlich intensiver und angenehmer, wenn sich gleichzeitig “etwas” in ihrer Vagina befindet. Das können mehrere Finger oder auch ein Dildo sein. Der G-Punkt ist nicht einfach zu finden. Er soll etwa 5 cm hinter dem Eingang der Vagina liegen, hinter dem Schambein. Bewußt hat bei mir noch niemand den G-Punkt gefunden, aber das muss ja bei anderen Frauen nicht genauso sein. Der G-Punkt ist empfindlicher als das andere Gewebe um ihn herum, und mithilfe der G-Punkt-Stimulation sollen Frauen sogar eine Art Ejakulation erzeugen können.

Wenn die Flüssigkeit dabei auch aus den Harnwegen kommt, ist dies aber kein Urin. Eine einfache Möglichkeit, den G-Punkt zu stimulieren, ist es, einfach den Zeige- und MIttelfinger einzuführen und dann so zu bewegen, als würdest Du “Komm her!” anzeigen wollen. Vorher sollte natürlich entweder die Vagina feucht genug oder der Finger angefeuchtet sein. Er kann auch kreisende Bewegungen um den G-Punkt herum machen oder einfach nur die Fingerspitzen darauf pressen.

Eine erotische Massage kann man natürlich auch mit einem Vibratorspielchen verbinden. Wo die Vibration dann am besten kommt, könnt Ihr Euch wohl denken..

(Brauchst Du Spielzeug? Folge dem Link –> Lovetoys)Versucht während der erotischen Massage möglichst viel über Eure Gefühle und Empfindungen, Eure Wünsche zu reden. Vor allem Frauen haben oft nur sexuelle Probleme, weil zu viele Dinge unausgesprochen bleiben. Außerdem sollten beide darauf achten, dass vor allem der Partner, der gerade massiert wird, nicht vergisst, zu atmen. Sollte dies der Fall sein, am besten kurz erinnern! Viele Paare empfinden es auch als überaus angenehm und verbindend, wenn Sie gemeinsam einen Atemrythmus haben. Nur unbedingt darauf achten, nicht zu hyperventilieren.

Ein netter Ausklang zu einer ausgiebigen Massage ist es, wenn sich beide Partner in die Laken oder eine Decke einrollen und noch eine Weile die Nähe und Wärme des anderen genießen.

Natürlich kann man eine erotische Massage auch in der Gruppe praktizieren. Wenn man dies mit unbekannten Leuten macht, sollte man vorher klar die Grenzen abstecken und offen drüber reden, was jeder einzelne mag. Aber ich denke, das ist eher was für Swinger-Clubs, und da wird es sicher Leute geben, die sich auch mit erotischer Massage auskennen. Aber allein die Vorstellung von solch einer Gruppenmassage bringt mich schon wieder ins Träumen….